#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – #Flüchtlingshilfe, Diskussion 2015
- »Wir stellen uns gern der Verantwortung« – der SPD Vorsitzende Matthias #Trepper brachte Experten, Träger von sozialen Einrichtungen und interessierte Gütersloher zu einer Diskussion zusammen. Der Originaltext vom Januar 2015 wird hier unverändert wiedergegeben.
#Gütersloh, 23. Februar 2026
Gemeinsam #ehrenamtliches #Engagement und öffentliche Unterstützung für #Flüchtlinge stärken – das war die Botschaft, die von den geladenen Experten und vielen der rund 130 Gäste zu hören war, als der #SPD #Ortsverein Gütersloh kürzlich zur Diskussion zu Thema »Flüchtlinge« geladen hatte.
Der SPD Stadtverbandsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Matthias Trepper moderierte die Veranstaltung: »Gemeinsam wollen wir in Gütersloh eine #Willkommenskultur schaffen für all die Menschen, die auf der Flucht bei uns Unterschlupf suchen«. Die »überwältigende, gerade ehrenamtliche Unterstützung vor Ort« stimme ihn optimistisch, dass die Stadt die Herausforderungen bewältigen kann, so Trepper. Die Gütersloher SPD wolle dafür sorgen, dass »zusätzliche Personalkapazitäten geschaffen werden, um die Flüchtlingsarbeit vor Ort zu koordinieren und die Ehrenamtlichen zu entlasten«. Auch werde seine Partei die Verwaltung in ihrem Ziel unterstützen, allen Flüchtlingen eine würdevolle Unterbringung zu bieten.
Joachim Martensmeier, städtischer Dezernent für Bildung, Jugend, Familie und Soziales, geht für das Jahr 2015 davon aus, dass rund 300 neue Flüchtlinge in die Stadt kommen. Die genaue Zahl könne jedoch derzeit niemand vorhersagen. Aufgrund der Verwaltungserfahrung mit der Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge aus den #Balkan Staaten Anfang der 1990er Jahre bestehe jedoch derzeit kein Grund zur Besorgnis: »Als Stadt stellen wir uns der Verantwortung – und das auch gerne!«
Wichtig ist Martensmeier die enge Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Strukturen – und der #Diakonie, die zukünftig mit einer halben Stelle die Flüchtlingsberatung in der Stadt Gütersloh übernehmen soll. Diakonie Geschäftsleiter Stefan Sudeck Wehr erläuterte, dass schon jetzt ein viel größerer Personalbedarf abzusehen ist. Das führe dazu, dass ehrenamtliche Helfer unnötig durch Koordinations und Organisationsaufgaben aufgehalten würden. Für den #Arbeitskreis #Asyl der Evangelischen #Kirche gab Ernst Klinke einen praktischen Einblick in die großen Anstrengungen der Ehrenamtlichen: »Mehrmals in der Woche fülle ich mein Auto mit vielen alltäglichen Dingen, die den Menschen existenziell helfen«. Auch werde er laufend »Zeuge von den schrecklichen Erfahrungen, die die Menschen und ihre Familien in ihrer Heimat gemacht haben«. Hier vor Ort mache den Flüchtlingen besonders zu schaffen, dass es an Angeboten für professionellen Deutsch Unterricht mangele. Thorsten Klute, Staatssekretär für #Integration im #NRW #Arbeitsministerium und #Sozialministerium, kennt die vielen Probleme und versprach, dass das Land so unkompliziert wie möglich hilft: »Erst gerade haben wir 300 neue Lehramtsstellen für Flüchtlingskinder geschaffen«. Es gehöre zur #Politik, dass die finanziellen Mittel knapp seien. »Als Landesregierung werden wir bei unseren weiteren Anstrengungen einen Schwerpunkt darauf legen, den Flüchtlingen möglichst schnell Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.« Der einfache Zugang zu Sprachkursen hat für Klute deshalb Priorität. Die SPD möchte die Unterstützung der lokalen Flüchtlingen in nächster Zeit weiter vorantreiben: SPD Ortsvereinsvorsitzende und Organisatorin Jael Rachel Räker überlegt, welche weiteren Informationsangebote geschaffen werden können, um dem großen Interesse der Gütersloher nachzukommen.
#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE





























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