#Verbraucherschützer zu Merz’ Ankündigung: Fokus auf #Spritpreise falsch

#Osnabrück, 16. September 2026

Mit Blick auf die hohen Energiekosten haben #Verbraucherschützer gezielte Hilfen für bedürftige Haushalte anstelle eines neuen Tankrabatts gefordert. »Verbraucher leiden nun schon seit mehreren Monaten in verschiedenen Lebensbereichen unter hohen Preisen. Ein alleiniger Fokus auf Entlastungen bei den Spritpreisen darf darauf nicht die Antwort sein«, sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (#NOZ). »Notwendig sind gezielte Entlastungen für die Menschen, die die hohen Energiekosten kaum noch stemmen können.«

Darüber hinaus müsse die #Bundesregierung die Entwicklung der Lebenshaltungskosten langfristig und umfassend in den Blick nehmen: »Das knappe Angebot von Öl und Gas auf den Weltmärkten kann schnell zu weiter steigenden Preisen bei #Lebensmitteln und beim #Heizen führen«, warnte die Verbandschefin. »Es braucht daher dringend mehr Preistransparenz bei Lebensmitteln und eine krisenfeste Aufstellung unserer Energieversorgung«, so Pop zu »NOZ«.

#Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor Entlastungen für #Autofahrer angekündigt. Wegen der Rekordpreise für #Diesel und #Benzin sei für viele Pendler eine Belastungsgrenze erreicht. »Ich bin der Meinung, dass wir handeln müssen«, so der Kanzler am Dienstag. Das genaue Instrumentarium stehe noch nicht. »Sie können aber davon ausgehen, dass wir sehr bald einen Vorschlag dazu vorlegen werden.« Die Bundesregierung stehe im engen Austausch mit den Ländern.

Das von Ramona Pop autorisierte Zitat

»Verbraucher leiden nun schon seit mehreren Monaten in verschiedenen Lebensbereichen unter hohen Preisen. Ein alleiniger Fokus auf Entlastungen bei den Spritpreisen darf darauf nicht die Antwort sein. Die Bundesregierung muss nun endlich die Alltagssorgen der Menschen in den Blick nehmen. Notwendig sind gezielte Entlastungen für die Menschen, die die hohen Energiekosten kaum noch stemmen können. Darüber hinaus muss die Bundesregierung die Entwicklung der Lebenshaltungskosten langfristig und umfassend in den Blick nehmen: Das knappe Angebot von Öl und Gas auf den Weltmärkten kann schnell zu weiter steigenden Preisen bei Lebensmitteln und beim #Heizen führen. Es braucht daher dringend mehr Preistransparenz bei #Lebensmitteln und eine krisenfeste Aufstellung unserer Energieversorgung.«

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