#Göttingen: 125 Jahre »#Gänseliesel« #Kunstinstallation
Zum 125. Geburtstag schickt die Galerie Nottbohm das »Gänseliesel« auf Reisen
#Göttingen, 20. September 2026
Seit 125 Jahren steht das »Gänseliesel« auf ihrem #Brunnen vor dem Alten #Rathaus. Generationen von Studenten verehren es, von #Touristen fotografiert und die Göttinger haben es ins Herz geschlossen. Jetzt bekommt die wohl berühmteste Figur in Göttingen plötzlich Gesellschaft und macht sich auf den Weg in die Welt.
Man kennt das »Gänseliesel« eigentlich nur an einem Ort. Hoch oben auf seinem Brunnen vor dem historischen Rathaus, mit Gänsen unter dem Arm und Blumen im Korb. Seit 1901 gehört das »Gänseliesel« zum Göttinger Stadtbild. Nun, zu seinem 125. Geburtstag, holt Christoph Langer und das Team der Galerie Nottbohm die Göttinger Ikone vom Sockel, zumindest im übertragenen Sinne.
Die Idee: Das »Gänseliesel« soll nicht länger nur Wahrzeichen sein. Es soll als Göttinger Botschafterin in die Welt getragen werden.
»Das ›Gänseliesel‹ gehört zu Göttingen wie kaum etwas anderes. Nach 125 Jahren darf man sich auch einmal trauen, neu auf es zu schauen. Wir verändern nicht das Original – wir erzählen die Geschichte einfach weiter«, so Christoph Langer, Galerie Nottbohm.
Dafür hat Langer die historische Figur neu interpretiert. Rund 40 Zentimeter groß, in kräftigen Farben und bewusst seriell produziert, begegnet es dem Betrachter plötzlich ganz anders. Mal pink, mal grün, rot, gelb, schwarz, orange oder weiß. Die vertraute Silhouette bleibt unverkennbar und wirkt trotzdem überraschend modern.
Was als künstlerische Idee begann, wird zum 125. Jubiläum zur Installation im Öffentlichen Raum.
Vom Brunnen zum Deutschen Theater
Den Auftakt bildet ein ungewöhnliches Bild: Zahlreiche »Gänseliesel« treffen sich dort, wo alles begann! Am »#Gänselieselbrunnen« vor dem historischen Rathaus. Von dort aus werden die farbigen Figuren gemeinsam durch Göttingen bis zum Deutschen #Theater getragen.
Vor dem Theater entsteht anschließend für einige Tage eine begehbare Installation aus einer Vielzahl bunter »Gänseliesel«.
Die Wiederholung verändert dabei die Wahrnehmung. Eine einzelne Figur kennt jeder. Viele Dutzende davon, in unterschiedlichen Farben mitten im öffentlichen Raum, lassen das vertraute Motiv plötzlich neu erscheinen.
Genau das ist gewollt.
»Mich reizt dieser Moment, in dem etwas, das wir alle zu kennen glauben, plötzlich wieder neue Aufmerksamkeit bekommt. Das ›Gänseliesel‹ ist vertraut. Viele in leuchtenden Farben sind auf einmal etwas völlig Neues«, so Christoph Langer, Galerie Nottbohm.
Langer versteht das »Gänseliesel« nicht bloß als Miniatur des Denkmals. Es ist eine zeitgenössische Übersetzung. Aus der historischen #Brunnenfigur wird ein farbenfrohes Kunstobjekt! Das traditionellste Symbol der Stadt wird ein Bild für das heutige Göttingen: vielfältig, neugierig, international, weltoffen und ein wenig eigenwillig.
Während der Installation vor dem Deutschen Theater darf man zwischen den Figuren hindurchgehen. Man darf ihnen begegnen, sie fotografieren und zwischen ihnen verweilen.
Und vor allem! Die Geschichte endet nicht an diesem Ort. Dort beginnt sie erst.
»Ich möchte eine Installation schaffen, die gelebt wird! Alle sollen hineingehen, ihr Lieblingsliesel entdecken, Fotos machen und #Spaß haben. #Kunst soll auch einfach Freude machen«, Christoph Langer, Galerie Nottbohm.
Nach 125 Jahren wird es Zeit für die Welt
Denn die Idee der Galerie Nottbohm geht über die Installation hinaus. Die »Gänseliesel« werden vervielfältigt und sollen Göttingen verlassen und in die Welt getragen werden.
Die Figuren werden anschließend ihren Weg zu neuen Besitzern finden. Auf Schreibtische und in Wohnzimmer. Zu ehemaligen Göttinger Studenten. Zu Besuchern der Stadt. Vielleicht nach #Hamburg oder #Heidelberg, #Paris oder New York, #Rio, #Tokio oder #Sydney. Aus der Kunstinstallation entsteht durch die Vervielfältigung ein weltweites Gemeinschaftsprojekt.
Die Idee dahinter fasst Langer in einem einfachen Satz zusammen: »Nimm Göttingen mit. Genau darum geht es. Wer ein ›Gänseliesel‹ mitnimmt, nimmt ein kleines Stück Göttingen mit – und vielleicht landet es irgendwann an einem Ort, an dem noch nie zuvor ein ›Gänseliesel‹ gewesen ist«, Christoph Langer, Galerie Nottbohm.
Wer ein Liesel mitnimmt, nimmt nicht einfach nur eine Figur mit nach Hause, sondern auch ein Stück Göttingen. Und wer möchte, kann zeigen, wohin sein Liesel gereist ist. Fotos von den neuen Standorten sollen gesammelt und geteilt werden. So entsteht nach und nach eine wachsende Reisekarte des »Gänseliesels«.
Aus einem Wahrzeichen werden viele kleine Botschafter.
Die Installation der Galerie Nottbohm, die nur wenige Tage in Göttingen zu sehen ist, wird eine Geschichte, die über Jahre weiterwächst.
Gerade dieser Gedanke ist für Langer ein wesentlicher Teil des Projekts: »Göttingen ist eine Stadt, aus der Menschen und Ideen seit Jahrhunderten in die ganze Welt getragen werden. Warum sollte es dem ›Gänseliesel‹ anders ergehen? Ich fände es großartig, wenn wir in ein paar Jahren Bilder des ›Gänseliesels‹ aus allen möglichen Teilen der Welt bekommen«, Christoph Langer, Galerie Nottbohm.
Vom #Denkmal zum digitalen Abbild
Dass Langers Idee überhaupt umgesetzt werden konnte, war nicht ohne das Team der Galerie Nottbohm möglich und erforderte zunächst einen ungewöhnlichen technischen Schritt. Denn eine historische Brunnenfigur lässt sich nicht einfach in die Hand nehmen. Deshalb wurde das Göttinger Original zunächst berührungslos mit moderner 3D Technik erfasst.
Als technischer Partner überführte Felix Dossmann das »Gänseliesel« mithilfe eines hochauflösenden 3D Scans in die digitale Welt. Aus Millionen erfasster Punkte entstand ein dreidimensionales Abbild der historischen Figur, die technische Grundlage auf der Langer anschließend seine neue Interpretation entwickeln konnte.
Damit spannt das Projekt einen bemerkenswerten Bogen: von einer 125 Jahre alten Bronzefigur über modernste Digitalisierung zurück zu einem realen Objekt, das man anfassen und mitnehmen kann.
»Mich begeistert an dem Projekt auch diese Verbindung: Wir nehmen eine Figur von 1901, erfassen sie mit heutiger Technologie und machen daraus wieder etwas ganz Reales. Tradition und Moderne treffen sich hier«, Christoph Langer, Galerie Nottbohm.
Produziert werden die »Gänseliesel« in Deutschland. Auch das gehört für Langer zum Konzept. Aus einer Göttinger Idee soll ein hochwertiges Objekt mit nachvollziehbarer Herkunft und einer eigenen Geschichte werden.
Das Vertraute wird neu
Vielleicht liegt gerade darin der besondere Reiz des Projekts. Das »Gänseliesel« selbst verändert sich. Die Haltung, der Korb, die Gänse – alles ist sofort wiederzuerkennen. Und trotzdem passiert durch Farbe, Material, Größe und Vervielfältigung etwas mit dem Motiv.
Und damit passt Langers Interpretation erstaunlich gut zu der Stadt, deren Geschichte immer von Menschen geprägt wurde, die Bekanntes infrage gestellt, Neues ausprobiert und ihre Ideen anschließend in die Welt hinaus getragen haben.
Zum 125. Geburtstag macht es ihnen das »Gänseliesel« nun nach.
»Natürlich bleibt das ›Gänseliesel‹ dort, wo es hingehört: auf dem Brunnen mitten in Göttingen vor dem historischen Rathaus. Und mit der Installation geht das ›Gänseliesel‹ in die Welt. Ich bin sehr gespannt, wo wir es überall wiedersehen werden«, Christoph Langer, Galerie Nottbohm.
Eine bleibt auf ihrem Brunnen. Die anderen gehen auf Reisen.
Nimm Göttingen mit.
Das »Gänseliesel« bringt Göttingen in die Welt. Mehr 🔗 …
Auftakt der Installation am Freitag, 25. September 2026, 16 Uhr, am #Gänselieselbrunnen Göttingen, Warm up und Übergabe der »Gänseliesel« an alle Teilnehmer der Kunstinstallation in der Galerie Nottbohm 🔗, Kurze Geismarstraße 31 um 15.30 Uhr, #Kunstinstallation vor dem Deutschen Theater Göttingen, Freitag bis Sonntag, 25. bis 27. September 2026 …
#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT





























NOW RSS Feed






Beitrag erstellen
Beitrag kommentieren
Beitrag melden
QR Code generieren
URL kopieren


































