#Musik als Hoffnungsgeber: #Charity #Album »Hope—12 Prayers for Cello and Orchestra«
#Berlin, März 2026
Andreas Graf wurde in #Basel geboren. Er ist nicht nur Konzertcellist im Berner Symphonieorchester, sondern auch Filmproduzent und Mitbegründer der Firma Epic Lab 🔗, die sich auf #Filmmusik spezialisiert hat. Als der #Krieg in der #Ukraine zu wüten begann, war der Schweizer von den Ereignissen erschüttert und wollte nicht tatenlos zusehen. Er fasste einen Entschluss und wandte sich an 12 preisgekrönte Filmmusik Komponisten aus aller Welt, um mit ihnen das Charity Album »Hope« in den Abbey Road Studios in #London aufzunehmen: Der gesamte Erlös wird an die Hilfsorganisation »Save the Children 🔗« gespendet, um Kinder in Kriegsgebieten mit lebenswichtiger Unterstützung zu versorgen.
Herr Graf, Sie sind Initiator des Charity Albums »Hope« zugunsten von "Save the Children". Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Charity Projekt auf die Beine zu stellen?
Ausschlaggebend waren verschiedene #Konfliktherde dieser Welt, vor allem aber der Krieg zwischen #Russland und der #Ukraine. Wie viele von uns fühlte ich mich hilflos, die Nachrichten mitzuverfolgen, und wollte etwas tun, das Kriegsopfern, insbesondere Kindern, konkret helfen kann. Das »Hope« Album ist das Ergebnis dessen, was für mich als Musiker am ehesten auf der Hand lag: Das #Cello sprechen zu lassen. Es ist kein politisches Album, es soll vielmehr eine Inspirationsquelle sein, die uns an die einzigartige Kraft der #Musik erinnert, Menschen zu vereinen. Denn Schwingung ist etwas, was das Universum zusammenhält und uns alle verbindet.
Wie haben Sie 12 Filmmusikkomponisten aus aller Welt dazu motiviert, ehrenamtlich an diesem Album mitzuarbeiten?
Ich habe bei allen einzeln angeklopft und mein Vorhaben erklärt. Es sollte eine künstlerische Zusammenarbeit mit starkem Symbolcharakter werden. Ich bin den Komponisten zutiefst dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen, und für den Mut, sich auf dieses Wagnis einzulassen. Denn viele der Projektparameter wie Aufnahmeort, Orchester, Dirigent und Label waren zu Beginn der Gespräche noch nicht klar definiert.
Wie hat es funktioniert, die verschiedenen Charaktere auf eine Linie zu bringen?
Ich habe den Komponisten in einem ersten Gespräch den Charakter des Albums grob umrissen, ohne sie in Ihrem Kompositionsstil zu stark einzuschränken zu wollen. Einerseits sollte das Thema »Hoffnung« zentral und spürbar sein, denn den Titel des Albums hatte ich schon früh definiert. Andererseits sollte das Cello singen dürfen, etwas elegisches oder rezitativartiges haben. Dieser Wunsch war sicher beeinflusst von meiner #Arbeit in der #Oper. Dort wird ein emotionaler Schlüsselmoment in der Geschichte oft von einem Cellosolo begleitet. Ein weiterer Aspekt war eine gewünschte Verinnerlichung der #Musik, im Sinne eines Gebets oder eines »Ave Marias«, das dem Album Tiefe verleihen würde. Später haben wir dann in Zusammenarbeit mit Ben Palmer den Musik Stil noch etwas erweitert, damit nicht alle Stücke auf der #CD den gleichen Charakter haben.
Was macht die Musik von »Hope« aus?
Die #Musik von Hope bewegt sich an der spannenden Grenze zwischen klassischen Konzertstücken und Filmscore. Einerseits spürt man die grosse Erfahrung aller Komponisten mit der cineastischen Musiksprache, andererseits hatte es für alle Beteiligten etwas befreiendes, dass sie beim Schreiben nicht an eine Filmszene und damit wie üblich an eine sekundengenaue Zeitvorgabe gebunden waren. So entstand Musik, die Raum für Fantasie lässt. Der Film zur Musik spielt sich quasi im Kopf der Zuhörer ab.
Begleitet wurden Sie vom London Symphony Orchestra, wie kam es dazu?
Durch eine glückliche Fügung. Ich habe bei der Suche nach einem geeigneten Dirigenten für das Projekt lange recherchiert. Es sollte jemand sein, der das Projekt ideell unterstützt und grosse Erfahrung im Bereich der Filmmusik und deren Aufnahmeprozedere aufweist. Schliesslich bin ich auf den britischen Dirigenten Ben Palmer gestossen. Als ich ihm vom Projekt und den involvierten Filmkomponisten erzählte, war er sofort mit an Bord. Er hatte gerade mit dem London Symphony Orchestra 🔗 (LSO) Aufnahmen gemacht. Durch seine Vermittlung und die Offenheit des #LSO für ein solches Projekt haben sich die Sterne gefügt. Der Zufall wollte es, dass wir wenige Monate ein erstes Mal künstlerisch aufeinandertrafen, als ich als Gast Solocellist beim »21st Century Orchestra Luzern«, einem Klangkörper spezialisiert auf Filmmusikaufführungen, für ein Projekt engagiert war, bei welchem Ben kurzfristig als Dirigent einsprang.
Aufgenommen wurde das Album in den Abbey Road Studios in London, wo schon die »#Beatles« gespielt haben. Wie war die Atmosphäre?
Die Atmosphäre war sehr familiär. Beim Betreten der Abbey Road Studios fiel mir sofort auf, wie altehrwürdig und gemütlich der Bau ist, mit viel Holz und Charme. Obwohl die Musiker einen monströsen Aufnahmetag vor sich hatten, waren sie von Anfang an bis zur letzten Minute voller Goodwill, zeigten sich äusserst kooperativ und hochdiszipliniert. Das gleiche gilt für den preisgekrönten Tonmeister Nick Wollage, welcher, wie auch Dirigent Ben Palmer, sein Talent ehrenamtlich zur Verfügung stellte. Auch die Komponisten, welche sich vorher noch nicht kannten, fanden schnell zusammen, und es erfüllte mich mit Freude, zu beobachten, wie beim Tagesausklang in der Kantine des Studios eine große Kollegialität zu spüren war.
Welche Erkenntnisse haben Sie aus dem Projekt mitgenommen?
Dass es eine unglaublich bereichernde Erfahrung ist, mit so guten Leuten zusammenarbeiten zu dürfen. Und dass alle Beteiligten, indem wir uns alle täglich mit Musik, mit Schwingung auseinandersetzen, irgendwie automatisch auf der gleichen Wellenlänge sind. Es war eine grosse Verbundenheit zu spüren. Das ist schön und nicht selbstverständlich in einem knallharten Musikbusiness, wo eigentlich Konkurrenzdenken und versteckte Rivalität zu erwarten wäre.
Was steht als Nächstes an und was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Es wäre schön, wenn das Hope Album andere respektierte Musikkünstler dazu inspirieren würde, sich zusammenzuschliessen für #Live #Charity #Konzerte zugunsten von »Save the Children«, bei welchem einerseits die Stücke von Hope zur Aufführung gelangen, andererseits aber auch Musik anderer Musikgattungen, Interpreten und Komponisten. Auch hoffe ich, dass das Hope Album allen Beteiligten als Türöffner dient und sich daraus noch viele spannende Projekte ergeben, seien es Live Konzerte, ein Folgealbum oder ein Filmprojekt.
Herr Graf, besten Dank für das Gespräch.
Das »Hope« Album erscheint am 1. Mai 2026 bei »Claves Records 🔗«, Offizielle Website 🔗, Video Teaser 🔗, die Clips vermitteln die emotionale Kraft der Kompositionen und die Atmosphäre der #Abbey #Road Aufnahmen.
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