#Staatsoper Hannover: die Vorstellungen im März 2026

#Hannover, 24. Februar 2026

Der März an der Staatsoper Hannover steht im Zeichen großer Gefühle und radikaler Kontraste – von der deutschen Erstaufführung von #Pascal Dusapins »Penthesilea« über zeitgenössische #Musiktheater Uraufführungen bis hin zu Mahler’scher Abgründigkeit und französischem Filmglanz.

»Die Hochzeit des #Figaro«

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Meisterwerk kehrt eine der klügsten und zugleich unterhaltsamsten Opern der Musikgeschichte zurück auf die Bühne. Nach dem politisch brisanten Schauspiel von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais und mit dem pointierten Libretto von Lorenzo Da Ponte entfaltet sich ein »toller Tag« voller Intrigen, Maskenspiele und gesellschaftlicher Sprengkraft.

Wiederaufnahme 1. März 2026, Opernhaus

»Kirsas #Musik«

Mit der mobilen #Oper »Kirsas Musik« von Thierry Tidrow entsteht ein poetisches Musiktheatererlebnis für alle ab 4 Jahren. Mara und Tara sind unzertrennlich – bis Kirsa mit einem lauten »Kabum« auftaucht und ihre Freundschaft auf die Probe stellt. Was bedeutet Anderssein? Wie viel Veränderung hält eine Freundschaft aus? Mit Stimme, Rhythmus und geräuschhaften Klängen erschafft Tidrow eine unmittelbare Klangwelt, die Offenheit und Toleranz feiert – sensibel, humorvoll und nah an der Lebensrealität seines jungen Publikums.

Premiere 14. März 2026, Probebühne 2

»Penthesilea«

Mit Pascal Dusapins Oper nach Heinrich von Kleist beginnt eine dreijährige intensive Auseinandersetzung mit dem Werk des französischen Komponisten. Penthesilea und Achilles – Liebe und Vernichtung, Begehren und Gewalt. Dusapins konzentrierte, eindringliche Musik folgt den extremen seelischen Zuständen der Figuren und macht Kleists radikales Drama zu einem beklemmend aktuellen Psychogramm über Krieg, Trauma und Besessenheit. Eine Oper ohne Pause – und ohne Ausweg aus ihrer emotionalen Wucht.

Premiere 14. März 2026, Opernhaus, Deutsche #Erstaufführung, der Komponist wird immer wieder selbst für den Probenprozess vor Ort sein

»Lied.Konzert«: Beatriz Miranda, »#Wien um 1900«

Die neue #Vokalmusik Reihe führt diesmal in das musikalische »Haifischbecken« Wiens um 1900. Mezzosopranistin Beatriz Miranda widmet sich Liedern von Hugo Wolf, Joseph Marx und Erich Wolfgang Korngold – einer Epoche zwischen #Spätromantik und aufbrechender #Moderne. Gemeinsam mit Pianist Hikaru Kanki entfaltet Miranda ein Programm zwischen schwelgerischer Klangfülle und dem leisen Abschied von der Tonalität: luzide, aufregend und voller atmosphärischer Feinheiten.

20. März 2026, Ballhof 2

Sechstes Sinfoniekonzert

»We’re just waiting for the hammer to fall« – mit Gustav Mahlers #Sinfonie Nummer 6, a Moll, steht ein Werk auf dem Programm, das bis heute elektrisiert. Die legendären Hammerschläge im Finale – musikalische Schicksalszeichen – machten die Sinfonie zu einem der diskutiertesten Werke des Repertoires. Zwischen überbordender Klanggewalt und zerbrechlicher Innerlichkeit entfaltet sich eine Musik, die an die Grenzen des Darstellbaren geht. Einführung 45 Minuten vor Beginn, im Anschluss Nachgespräch.

22. und 23. März 2026, Opernhaus, die musikalische Leitung hat Stephan Zilias

»Hommage à Legrand«

Ein Abend für das #Kino im Kopf: Das Ensemble der Staatsoper widmet sich den unvergesslichen Songs von Michel Legrand, dem mehrfach oscarprämierten und grammyprämierten Meister zwischen #Jazz, #Chanson und #Filmmusik. Ob Die Regenschirme von Cherbourg, Thomas Crown ist nicht zu fassen oder Yentl – Legrands Melodien wie »I Will Wait for You« oder »The Windmills of Your Mind« wurden zu Klassikern. Durch den Abend führt Intendant Bodo Busse.

29. März 2026, Opernhaus

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