Grenzenlose Klangwelten im 5. Symphoniekonzert der Bielefelder Philharmoniker am 13. und 15. Februar 2026 in der Rudolf Oetker Halle

#Bielefeld, 9. Februar 2026

Ein russischer Klangmagier auf der Suche nach dem Exotischen, ein ukrainischer Grenzgänger zwischen #Jazz und #Klassik und ein #Komponist, dessen letztes Werk bis heute von Mythen umrankt ist: Das 5. Symphoniekonzert widmet sich Künstlerpersönlichkeiten, die musikalische Grenzen überschritten und neue Räume eröffnet haben.

Mit dem farbenprächtigen »#Capriccio espagnol«, opus 34, von Nikolai A. #Rimski #Korsakow eröffnet das Konzert einen schillernden Kosmos orchestraler Brillanz. Inspiriert von spanischen Volksmelodien entwirft der Komponist kein folkloristisch »authentisches« #Spanien, sondern ein Klangbild der Vorstellungskraft: pulsierend, temperamentvoll, leuchtend. Das Werk gilt bis heute als Musterbeispiel meisterhafter Instrumentation und lässt das Orchester selbst zum virtuosen Protagonisten werden.

Im Zentrum des Abends steht das Konzert für #Klavier und #Orchester Nummer 5, opus 72, von Nikolai #Kapustin, einem der faszinierendsten Grenzgänger des 20. Jahrhunderts. Kapustin, 1937 in der #Ostukraine geboren, verband die formale Strenge klassischer Komposition mit der rhythmischen #Freiheit und #Harmonik des Jazz. Sein 5. #Klavierkonzert ist ein Paradebeispiel dieses Stils: vollständig durchkomponiert und doch voller #Swing, #Energie und scheinbarer #Spontaneität. Nostalgische Anklänge an Rachmaninow treffen hier ebenso auf jazzige Lässigkeit im Geiste Gershwins. Solist des Abends ist #Frank #Dupree, einer der wichtigsten Fürsprecher Kapustins in Deutschland, der erstmals bei den #Bielefelder #Philharmonikern zu Gast ist.

Den Abschluss bildet Pjotr I. Tschaikowskys Symphonie Nummer 6, h Moll, opus 74, die sogenannte »#Pathétique«. Kaum ein Werk der #Symphonik ist so stark von Deutungen, Legenden und biografischen Spekulationen begleitet. Entgegen der häufig kolportierten Lesart eines musikalischen Abschieds vom Leben war #Tschaikowsky während der Arbeit an der #Symphonie voller Schaffenskraft und Zukunftspläne. Dennoch ist die 5. ein zutiefst persönliches Werk, geprägt von existenzieller Tiefe, subjektiver Erzählhaltung und einem radikal neuen symphonischen Schluss: kein triumphales Finale, sondern ein leises Verlöschen. Tschaikowsky selbst hielt die Symphonie für das »aufrichtigste« und beste seiner Werke.

So spannt das Konzert einen Bogen über Epochen und Ästhetiken hinweg – von orchestraler Farbenpracht über genreübergreifende Moderne bis hin zu symphonischer Innerlichkeit. »grenzenlos« beschreibt dabei nicht nur geografische Bezüge, sondern vor allem eine künstlerische Haltung: Musik als Raum der Begegnung, Bewegung und Erneuerung.

Karten für die Konzerte am Freitag, 13. Februar 2026, um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 15. Januar 2026, um 11 Uhr, sind zwischen 34 Euro (ermäßigt 17 Euro) und 41 Euro (ermäßigt 20,50 Euro) an der #Theaterkasse und #Konzertkasse (Altstädter Kirchstraße 14, Telefon +49521515454 🔗) oder online 🔗 erhältlich. Eine Einführung mit Insa Pijanka findet 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal statt.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT

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Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16
33615 Bielefeld
Telefon +49521512187
E-Mail [email protected]
www.rudolf-oetker-halle.de