Erstmals seit 50 Jahren zurück zum Mond: Was die #NASA Mission »Artemis II« so bedeutend macht
#Gütersloh, 3. Februar 2026
Zum 1. Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert bereiten sich Menschen darauf vor, wieder zum #Mond aufzubrechen. Mit der #Mission »#Artemis II« schickt die NASA 3 #Astronauten auf eine bemannte Reise jenseits des niedrigen Erdorbits – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer dauerhaften menschlichen Präsenz im All.
Der Start war für den 6. Februar 2026 angesetzt. 10 Tage später sollte die Crew nach einer Umrundung des Mondes zur Erde zurückkehren. Eine #Landung ist nicht vorgesehen – dennoch gilt »Artemis II« als Meilenstein der modernen #Raumfahrt. Dem Vernehmen nach wurde die Mission nun aufgrund verschiedener Probleme verschoben.
Eine Mission mit historischem Gewicht
»Artemis II« ist die 2. Mission im #Artemis Programm, das 2017 ins Leben gerufen wurde, um Menschen wieder zum Mond zu bringen – und langfristig den Weg zum Mars zu ebnen. Sie folgt auf »Artemis I«, einen unbemannten #Testflug, der Ende 2022 erfolgreich den #Mond umrundete.
Erstmals steigen nun Menschen sowohl in das neue »#Orion« #Raumschiff als auch in die Schwerlastrakete »#Space #Launch #System« (SLS). Seit »#Apollo 17« im Jahr 1972 ist keine Crew dem Mond so nahe gekommen. Gestartet wird von Startrampe 39 B im #Kennedy #Space #Center – jenem Ort, von dem einst auch die »#Apollo« Missionen abhoben.
Warum »Artemis II« nicht auf dem Mond landet
Anders als spätere »Artemis« Flüge ist »Artemis II« ausdrücklich als Testmission konzipiert. Die Crew wird den Mond umrunden, auch dessen erdabgewandte Rückseite passieren, und anschließend mit hoher Geschwindigkeit zur Erde zurückkehren. Beim #Wiedereintritt in die #Atmosphäre erreicht das Raumschiff rund 40.000 Kilometer pro Stunde – schneller als jeder Mensch zuvor. Ziel ist es, sämtliche Systeme unter realen Bedingungen zu erproben: #Navigation, #Kommunikation, #Lebenserhaltung und #Hitzeschutz. In ihrer Bedeutung erinnert die Mission an »Apollo 8«, die 1968 erstmals Astronauten ohne Landung um den Mond führte – ein entscheidender Zwischenschritt auf dem Weg zur ersten Mondlandung.
Politisch und strategisch unverzichtbar
Auf den ersten Blick mag eine Mondumrundung weniger spektakulär wirken als eine Landung. Politisch und strategisch jedoch ist »Artemis II« von zentraler Bedeutung. Bemannte Missionen jenseits des Erdorbits erfordern langfristige Finanzierung, technologische Verlässlichkeit und stabile politische Unterstützung. Zugleich senden sie ein starkes Signal an internationale Partner und private Raumfahrtunternehmen, ihre eigenen Programme mit dem Zeitplan der NASA zu verzahnen.
»Das ist ein großer Meilenstein für die NASA und das ›Artemis‹ Programm«, sagt der Raumfahrtforscher John Pernet Fisher von der #Universität #Manchester. »Zum ersten Mal wird eine Crew die Rückseite des Mondes mit eigenen Augen sehen. Und beim Wiedereintritt werden sie die schnellsten Menschen der Geschichte sein.«
Wer fliegt mit?
Zur Crew von »Artemis II« gehören die US Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen von der #Canadian #Space #Agency. Kanadas Beteiligung unterstreicht den internationalen Charakter des »Artemis« Programms: Mehr als 60 Staaten haben inzwischen die Artemis Abkommen unterzeichnet.
Leben im »tiefen« #Weltraum
Kurz nach dem Start beginnt für die Crew ein intensives Testprogramm. Erprobt werden unter anderem die Lebenserhaltungssysteme von Orion – Luftversorgung, Wasseraufbereitung, Temperaturregelung und Sicherheitstechnik. Auch scheinbar banale Aspekte spielen eine Rolle: Erstmals kommt ein für Langzeitmissionen entwickeltes #Toilettensystem zum Einsatz. Ein deutlicher Fortschritt gegenüber der »Apollo« Ära, in der Astronauten mit provisorischen Lösungen auskommen mussten.
Technologisch gelten #SLS und »#Orion« als moderne Entsprechungen der legendären »#Saturn V« #Rakete. Die SLS ist so ausgelegt, dass sie künftig nicht nur Mondmissionen, sondern auch Marsmissionen tragen kann – theoretisch sogar Flüge in den äußeren Bereich des Sonnensystems.
Dauer und Ausblick
Die Mission soll rund 10 Tage dauern – vom #Start bis zur #Wasserung im #Ozean. Verläuft »Artemis II« erfolgreich, ebnet sie den Weg für »Artemis III« und weitere Missionen, die eine dauerhafte menschliche Präsenz auf und um den Mond aufbauen sollen. Dazu gehört auch die geplante #Raumstation »#Lunar #Gateway«. Ein wichtiger europäischer Beitrag ist bereits an Bord: Das »Orion« Raumschiff nutzt ein in #Deutschland gefertigtes European #Servicemodul, das #Antrieb, #Strom, #Luft und #Wasser liefert – ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Rückkehr zum Mond ein internationales Projekt ist.





























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