#Staatliche #Kunstsammlungen #Dresden: »Paula #Modersohn #Becker und Edvard #Munch. Die großen Fragen des Lebens«, 8. Februar bis 31. Mai 2026
#Dresden, 30. Januar 2026
In einer außergewöhnlichen Sonderausstellung begegnen sich im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erstmals Paula Modersohn Becker und Edvard Munch. Rund 150 Werke lassen 2 der eindrucksvollsten #Künstlerpersönlichkeiten um 1900 aufeinandertreffen und erzählen vom Leben in seiner ganzen Vielfalt. Anlass ist ein besonderes Jubiläum: Am 8. Februar 1876 wurde Paula Modersohn Becker in Dresden geboren, vor 150 Jahren.
Die #Ausstellung vereint #Gemälde, #Zeichnungen, #Grafiken und #Skulpturen. Schlüsselwerke aus den Beständen der #SKD verbinden sich mit hochkarätigen Leihgaben aus dem Munchmuseet Oslo, dem Kooperationspartner der Ausstellung, sowie mit Arbeiten internationaler Museen, Stiftungen und privater Sammlungen. Viele dieser Werke sind erstmals in Deutschland zu sehen.
Paula Modersohn Becker (1876 bis 1907) und Edvard Munch (1863 bis 1944) schufen ihre Werke in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche um 1900. Technischer Fortschritt und Industrialisierung, neue Lebensmodelle und ein wachsender Sinn für Eigenständigkeit prägten ihr Dasein und ihre #Kunst. Beide richteten ihren Blick dabei auf das Wesentliche: den Menschen, seine Würde, aber auch seine Verletzlichkeit. Ihre Arbeiten erzählen von Geburt und Tod, von Krankheit, Mutterschaft, Geschlechterbeziehungen und der Kraft der Natur – den großen Fragen des Lebens.
Modersohn Becker entwickelte in Worpswede und Paris eine radikal reduzierte Bildsprache, die Einfachheit und Naturnähe zusammenbringt. Ihre Portraits und Landschaftsbilder machten sie zu einer Wegbereiterin des Expressionismus, auch wenn ihr Werk erst nach ihrem frühen Tod volle Anerkennung fand.
Munch erlangte in den 1890er Jahren in Berlin mit Werken wie »#Vampir« oder »Das kranke Kind« große Bekanntheit. Obwohl seine Arbeiten zunächst auf stark geteilte Reaktionen stießen, verschaffte ihm gerade diese Kontroverse eine außergewöhnliche Aufmerksamkeit. Geprägt von frühen Verlusten, vor allem von Mutter und Schwester, verwandelte Munch persönliche Erfahrungen in Bilder, deren emotionale Intensität noch heute anhält.
Die Gegenüberstellung der Werke beider Kunstschaffenden macht ihre inhaltliche Nähe sichtbar und spürbar, während ihnen auch jeweils eigene, großzügige Ausstellungsbereiche gewidmet sind. Ergänzt werden sie durch ausgewählte Werke unter anderem von Vincent van #Gogh, Auguste #Rodin, Ernst Ludwig #Kirchner und Otto #Modersohn, die Zusammenhänge im künstlerischen #Denken um 1900 verdeutlichen.
Ein zeitgenössischer Akzent verbindet Vergangenheit und Gegenwart: Mit dem Projekt »Life Letters« waren und sind Besuchende fortlaufend eingeladen, eigene Texte zu den großen Fragen des Lebens einzureichen. Diese Stimmen werden digital in der Ausstellung sowie auf der #SKD Plattform »#voices« erlebbar und durch Videostatements bekannter Persönlichkeiten ergänzt.
Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Birgit Dalbajewa und Andreas Dehmer, erscheint bei »Sandstein #Kultur«. 280 Seiten, Museumspreis 25 Euro, Buchhandelspreis 38 Euro, ISBN 978 3 95498 898 3.
8. Februar bis 31. Mai 2026, täglich 11 bis 17 Uhr, montags geschlossen, Abendöffnung donnerstags 17 bis 20 Uhr, Zeitticket regulär 14 Euro, ermäßigt 10,50 Euro, Inhaber #Sparkassen Card 10,50 Euro, unter 17 Jahren frei, Kombiticket für Sonderausstellung und Dauerausstellung des #Albertinum regulär 19 Euro, ermäßigt 14,50 Euro, unter 17 Jahren frei, ab April 2026 #Kinder ab 6 Jahre 2 Euro, mehr 🔗 …





























NOW RSS Feed






Beitrag erstellen
Beitrag kommentieren
Beitrag melden
QR Code generieren
URL kopieren


































