Museum Wiesbaden: Ein dichter Kulturmonat im Februar 2026

#Wiesbaden, 29. Januar 2026

Der Februar 2026 bringt im #Museum #Wiesbaden eine außergewöhnliche Verdichtung von #Ausstellungen, #Interventionen und #Veranstaltungsformaten. Politische Bildsprache, moderne Kunst, Naturthemen und familienorientierte Angebote greifen ineinander und machen das Haus zu einem lebendigen Kulturraum, der historische Perspektiven mit aktuellen Fragestellungen verbindet.

Im Zentrum des Monats steht die neue Ausstellung »Unter Druck. Politische Plakate 1918 bis 1933«, die am 6. Februar 2026 eröffnet wird. Sie zeigt, wie #Grafik und #Gestaltung in der #Weimarer #Republik zu kraftvollen Instrumenten politischer Auseinandersetzung wurden. Die Plakate dokumentieren Ideologien, Propaganda und das Ringen um öffentliche Meinung in einer Phase tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Ihre visuelle Direktheit wirkt erstaunlich zeitgenössisch und macht deutlich, wie eng Gestaltung und Macht miteinander verknüpft sein können. Die Ausstellung läuft bis zum 9. August 2026.

Ab dem 27. Februar 2026 folgt mit »Bastian Muhr – Tapetenwechsel« eine Intervention des Berliner Künstlers, der für großformatige, ortsspezifische Arbeiten bekannt ist. Seine medienübergreifenden Zeichnungen und Malereien reagieren direkt auf Architektur und Raum. Die Ausstellung versteht sich als Eingriff in die Wahrnehmung des Museums selbst und ist bis zum 28. Juni 2026 zu sehen.

Parallel laufen mehrere Sonderausstellungen, die unterschiedliche künstlerische Positionen und Themenfelder eröffnen. »Louise Nevelson — Die Poesie des Suchens« ist noch bis zum 15. März 2026 zu sehen. »#Feininger, #Münter, #Modersohn #Becker … oder wie Kunst ins Museum kommt« beleuchtet bis zum 26. April 2026 Sammlungsgeschichte und Museumslogik. Die Ausstellung »KörperGeometrie. Ilse Leda und Friedrich Vordemberge Gildewart« endet am 8. Februar 2026 ebenso wie »Honiggelb – die #Biene in #Natur und #Kulturgeschichte«. Die Studienausstellung »Speerspitzen der Erinnerung« läuft bis zum 19. April 2026, während »Max und mini« bis zum 4. April 2027 verlängert wurde.

Ein besonderes Publikumshighlight ist der Freie Samstag am 7. Februar 2026. An diesem Tag ist der Eintritt für alle Besucher kostenfrei. Im Mittelpunkt steht die beliebte Figur #Ophelia, begleitet von Familienführungen und einem offenen Maltisch, der #Kinder und #Erwachsene zum kreativen Mitmachen einlädt. Das Format unterstreicht den Anspruch des Museums, ein offener Ort für unterschiedliche Generationen zu sein.

Der Monat wird außerdem von Konzerten, Vorträgen und Theaterabenden geprägt. Die Kammerkonzerte der Mozart Gesellschaft eröffnen den Februar, während das Schauspiel »Alte Meister« nach dem Roman von Thomas Bernhard an zwei Abenden aufgeführt wird. Hinzu kommen kunsthistorische Vorträge, naturwissenschaftliche Expeditionseinblicke sowie das »Klingende Museum«, das #Musik direkt in den Ausstellungsraum bringt.

Besonders stark vertreten sind Mitmachformate: Zeichenkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Kinderwerkstätten, Jugendclubs und offene Ateliers ziehen sich durch den gesamten Monat. Formate wie »Love is in the Air«, »Wir machen Druck!«, »Natur unter der Lupe« oder der Praxisworkshop »Drucken mit #TetraPak« verbinden kreatives Arbeiten mit Ausstellungsinhalten. Ein außergewöhnlicher Abend ist der Kochworkshop »Geschmack der Geschichte – eine kulinarische Zeitreise nach Kamerun« am 12. Februar 2026, der #Kunst, #Kolonialgeschichte und #Kulinarik miteinander verknüpft. Ergänzend findet ein kostenfreier Schulworkshop zur Ausstellung »Speerspitzen der Erinnerung« an mehreren Terminen im Frühjahr statt.

Der Februar 2026 zeigt damit ein Museum, das sich nicht nur als Ausstellungsort versteht, sondern als sozialer und kultureller Treffpunkt. Historische Reflexion, Gegenwartskunst, Bildung und Teilhabe verschmelzen zu einem Programm, das weit über den klassischen Museumsbesuch hinausgeht. Mehr 🔗 …

#NOW #KWS #ROSA