Verti Versicherung: 20 Prozent mehr #Auffahrunfälle bei winterlicher #Witterung

#Teltow bei #Berlin, 13. Januar 2026

Vorsichtig #fahren ist das Gebot der Stunde: Die Verti Versicherung AG stellt dar, wie hoch die Gefahr von Auffahrunfällen bei rutschiger Fahrbahn ist, gibt Tipps zur Prävention und erklärt, welche Versicherung einspringt, wenn es doch mal gekracht hat.

#Nässe, #Kälte und frühe# # Dunkelheit erhöhen derzeit das Unfallrisiko auf deutschen Straßen deutlich. Eine aktuelle Auswertung der Verti Versicherung AG zeigt: Bei winterlichen Witterungsverhältnissen ereignen sich rund 20 Prozent mehr Auffahrunfälle als im Vergleichszeitraum im Sommer [1]. Zu den #Ursachen zählen schlechte Sicht, zu geringer Sicherheitsabstand und häufig auch die falsche Bereifung.

»Viele #Autofahrer unterschätzen im Winter den tatsächlichen #Bremsweg«, sagt Alexander Held, Kfz und Versicherungsexperte der Verti Versicherung AG. »Auf #verschneiter #Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg erheblich – eine Faustregel besagt, dass er drei bis viermal so lang ist wie auf trockener Fahrbahn, bei #Glatteis sogar bis etwa 7 mal so lang.«

Das Problem verschärft sich bei ungeeigneter Bereifung. »In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht und das bedeutet, dass Sie bei winterlichen Straßenverhältnissen nur mit #Winterreifen oder Ganzjahresreifen fahren dürfen, die das #Alpine Symbol – eine #Schneeflocke – tragen. Ältere ›M + S‹ #Reifen ohne dieses Symbol reichen nicht mehr aus«, warnt Held.

Zu wenig Abstand trotz langsamer Fahrt

Auffällig ist: Viele Auffahrunfälle passieren, obwohl Autofahrer im Winter langsamer unterwegs sind. Der Trugschluss vieler Fahrer: Weniger Tempo bedeute automatisch mehr #Sicherheit. »Wir beobachten ein winterliches Sicherheitsparadox«, sagt Alexander Held. »Zwar wird langsamer gefahren, dennoch ist der Sicherheitsabstand oft nicht ausreichend.« Besonders kritisch sei der dichte #Berufsverkehr: »Plötzliches #Bremsen an #Ampeln oder im Stop and go reicht dann schon aus, um eine Kettenreaktion auszulösen.«

Neben der Fahrbahn spielt auch die Sicht eine entscheidende Rolle: Verschmutzte Scheinwerfer, beschlagene Scheiben oder abgenutzte Wischerblätter verlängern die Reaktionszeit. »Im Winter verschlechtert sich die Sicht oft schleichend. Dieser Faktor wird von vielen Fahrern unterschätzt«, so Held. »Dabei kann schon eine halbe Sekunde mehr Reaktionszeit über einen Unfall entscheiden.«

Moderne #Fahrerassistenzsysteme wie Notbremsassistenten können Auffahrunfälle zwar in vielen Fällen verhindern oder zumindest abmildern, doch auch sie haben Grenzen. Insbesondere im Winter, gibt Held zu bedenken, denn: »Sensoren und Kameras können durch #Schneematsch, #Eis oder #Schmutz beeinträchtigt werden.«

Kein Wunder also, dass Auffahrunfälle im Winter so häufig sind – noch häufiger als ohnehin schon: »Für Versicherer zählen Auffahrunfälle zu den häufigsten Schadenarten«, berichtet Held. Und sie werden zunehmend kostspieliger. »Bereits kleine Kollisionen verursachen heute hohe Reparaturkosten, etwa durch empfindliche Sensorik oder Kameras in Stoßfängern«, so der Versicherungsexperte. »Viele dieser Schäden ließen sich durch einfache Vorsorgemaßnahmen vermeiden.«

Wenn Autoassistenzsysteme versagen: Der Fahrer bleibt #haftbar

Die aktuelle Wetterlage ist also durchaus ein Anlass, sich in einer freien Minute mal mit seiner Kfz Versicherung auseinander zu setzen: Grundsätzlich gilt auch bei Schnee und Glatteis das Verursacherprinzip. »Fährt man auf ein anderes Fahrzeug auf, haftet man in der Regel selbst – unabhängig vom Wetter«, erklärt Held. »Das bedeutet: Die Kfz Haftpflichtversicherung übernimmt die Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners. Schäden am eigenen Auto übernimmt ausschließlich die Vollkaskoversicherung.« Auch wenn es bei #Glätte zu einem #Unfall ohne weitere Beteiligte komme, etwa wenn das Auto von der Fahrbahn abrutscht und gegen einen Baum prallt, übernehme ausschließlich die Vollkasko die Kosten am eigenen Fahrzeug.

Held ergänzt: »Auch wenn ein Notbremsassistent versagt oder durch Schneematsch beeinträchtigt ist, bleibt der Fahrer in der Haftung. Technik entbindet also nicht von der Pflicht, Abstand zu halten und vorsichtig zu fahren.« Auch die Bereifung könne eine Rolle für den #Versicherungsschutz spielen: »Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit ungeeigneten Reifen unterwegs ist, muss im #Schadensfall mit Leistungskürzungen oder einer Mitschuld rechnen«, so der Versicherungsexperte.

Er rät zu vorausschauendem Handeln: »Sich rechtzeitig sowohl mit der sicherheitsrelevanten Ausstattung des Autos als auch mit seinem Verhalten im Straßenverkehr auf winterliche Verhältnisse einzustellen, schützt nicht nur vor Unfällen, sondern auch vor finanziellen Konsequenzen.«

So reduzieren Sie das #Unfallrisiko im #Winter

  • Wintertaugliche (oder Alljahres)Reifen mit Alpine Symbol frühzeitig montieren
  • Sicherheitsabstand deutlich vergrößern
  • Fahrerassistenzsysteme nicht überschätzen

Über Verti

Die Verti Versicherung AG 🔗 ist Deutschlands zweitgrößter #Kfz #Direktversicherer. Das 1996 gegründete Unternehmen beschäftigt etwa 500 Mitarbeiter am Firmensitz in #Teltow bei #Berlin. Verti ist seit 2015 Teil der MAPFRE Gruppe. Ausgehend vom Prämienvolumen ist #MAPFRE unter den Top 10 der größten Versicherungsgruppen in Europa. Verti ist die Digitalmarke von MAPFRE.

1. Der Anteil der Fahrzeugkollisionen an der Gesamtanzahl der Schadensmeldungen lag im Zeitraum vom 1. bis zum 7. Januar 2026 um 20 Prozent höher als im Vergleichszeitraum Anfang Juni (1. bis 7. Juni 2025).