Haushaltsentwurf 2026: Stadt Gütersloh bleibt trotz Defizit handlungsfähig

  • Keine Steuererhöhungen, hohe Investitionen und klare Erwartungen an Bund und Land

#Gütersloh, 18. Dezember 2025

Trotz eines Defizits von 21,2 Millionen Euro legt die Stadt Gütersloh für 2026 einen handlungsfähigen #Haushaltsentwurf vor. Bei einem Gesamtaufwand von 438,2 Millionen Euro sind Investitionen in Höhe von 85 Millionen Euro geplant. Der Fehlbedarf kann aus Rücklagen gedeckt werden; #Steuererhöhungen bei #Grundsteuer und #Gewerbesteuer sind weder 2026 noch in den Folgejahren vorgesehen – Steuererhöhungen kann die Stadt freilich weder vorsehen noch verhindern. Die hohen #Hebesätze bleiben indes 2026 unverändert auf dem erhöhten Niveau.

Die finanziellen Rahmenbedingungen bleiben jedoch angespannt. Nach aktueller Planung wird die Ausgleichsrücklage 2028 aufgebraucht sein. Zur Finanzierung der Investitionen sind bis 2029 Kredite von rund 192 Millionen Euro notwendig, zusätzlich werden Liquiditätskredite von etwa 152 Millionen Euro erwartet. Kritisch wird dabei die unzureichende Finanzierung kommunaler Aufgaben durch Bund und Land bewertet.

Grund zu vorsichtigem Optimismus sieht die Stadt insbesondere in den hohen Investitionen in Bildung: Rund 250 Millionen Euro flossen in den vergangenen Jahren in den #Ausbau und die #Sanierung von #Schulen. Auch künftig sollen wichtige Projekte wie der Rückkauf der #Stadtwerke, eine neue #Feuerwache, der Ausbau des Rathausfoyers zur #Stadtwache sowie die Sicherung der Weberei 🔗 umgesetzt werden.

Mit dem Verzicht auf #Steuererhöhungen sendet die Stadt ein positives Signal an #Bürgerschaft und #Wirtschaft. Die Haushaltslage wird weniger als Einnahmeproblem, sondern als Strukturproblem und Ausgabenproblem bewertet. Der laufende Konsolidierungsprozess soll im Dialog mit der #Politik fortgesetzt und stärker strategisch ausgerichtet werden.

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